Ein etabliertes Arbeitsgebiet wird noch attraktiver

Auf dem südlichsten Teil der Städtler Allmend soll ein neuer, lebendiger Arbeits- und Einkaufsort entstehen. Das Siegerprojekt aus dem Projektwettbewerb, den die Coop Genossenschaft und die Heinz Häusler AG als Landeigentümerinnen ausgeschrieben haben, sieht eine städtebaulich durchdachte Lösung mit attraktiven Bauten und gut gestalteten Aussenräumen vor.

Hinterberg Süd – städtebauliche Aufwertung für das ganze Gebiet

Coop plant hier einen Fachmarkt mit verschiedenen Formaten: Coop Bau & Hobby, Livique und Supermarkt, ein Fitnessstudio, Restaurant und eine Tankstelle in einem Volumen zusammengefasst. Zudem werden drei neue Bürobauten der Heinz Häusler AG die südliche Eingangspforte der Städtler Allmend prägen. Sie bieten flexibel anpassbare Räume für Unternehmen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Das eigentliche Herzstück des Areals ist ein Platz mit öffentlicher Nutzung wie einem Restaurant, einem Café, einer Bäckerei oder eventuell sogar einem Hotel. So entstehen hier in den nächsten Jahren vielfältige Räume für Begegnungen, Einkaufen und Geniessen.

Nachgefragt bei
Nachgefragt bei
Georges Helfenstein, Gemeindepräsident Cham

Eine wegweisende Zusammenarbeit

Das rund 300’000 Quadratmeter grosse Areal Städtler Allmend liegt zu zwei Drittel auf Chamer und zu einem Drittel auf Steinhauser Boden. Die beiden Gemeinden haben zusammen mit der Zuger Volkswirtschaftsdirektion und Investoren eine Netzwerkgruppe gegründet. Wir haben bei Georges Helfenstein, Gemeindepräsident von Cham, nachgefragt.

Was ist das Ziel der Netzwerkgruppe Städtler Allmend?

Unser Ziel ist es, gemeinsam die nachhaltige Entwicklung der Städtler Allmend voranzutreiben, die Attraktivität weiter zu steigern und Vorzüge des Standorts gezielt zu vermarkten.

Was sind die Aufgaben einer solchen Netzwerkgruppe?

Eine wichtige Aufgabe ist die transparente Information der Anwohner und ansässigen Firmen. Dabei geht es einerseits um die Bauvorhaben der Investoren, aber auch um die Investitionen der Gemeinden und des Kantons in Infrastrukturen für den individuellen und öffentlichen Verkehr. Gerade in Verkehrsfragen braucht es aber auch die Verkehrsteilneh-merinnen und -teilnehmer.

Wie meinen Sie das? Ein neues Mobilitätsverhalten in den Unternehmen?

Die Unternehmen können mit verschiedenen Massnahmen einen Beitrag leisten. Dazu gehören die Förderung von alternativer Mobilität durch E-Bike-Stationen, Car-Sharing oder auch flexible Arbeitszeiten und -formen. Gemeinsam können wir auch in dieser Hinsicht Leuchtturmprojekte schaffen.

Das Areal hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Was bringt die Zukunft?

Ja, mit den beiden Projekten «Helix» und «Rigiblick» sind neue Akzente im Quartier gesetzt worden. Renommierte Unternehmen haben sich hier angesiedelt und Arbeitsplätze geschaffen. Der nächste Entwicklungsschritt steht jetzt im Teil Hinterberg Süd bevor.

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