Nachgefragt bei Yvonne Hubeli, Direktorin Hirslanden AndreasKlinik Cham Zug

Die Hirslanden AndreasKlinik Cham Zug hat sich neu ausgerichtet und ihr medizinisches Profil weiter geschärft. Direktorin Yvonne Hubeli spricht über die Veränderungen, neue medizinische Möglichkeiten, die Herausforderungen im Spitalwesen und darüber, was die ZUGWEST-Mitglieder am SPOTLIGHT vom 4. November 2026 erwartet.

ZUGWEST: Yvonne, was begeistert dich an deiner Aufgabe als Direktorin der AndreasKlinik besonders?

Yvonne Hubeli: Die Vielfältigkeit meiner Aufgaben, kein Tag gleicht dem anderen und ich beschäftige mich mit allen Themen rund um den Spitalalltag. Dabei bin ich nicht allein auf mich gestellt, sondern arbeite mit einem engagierten Team zusammen. Genau diese Zusammenarbeit macht meine Aufgabe so spannend.

Die AndreasKlinik hat ihr Leistungsangebot im Juli 2025 neu ausgerichtet. Was hat sich seither verändert?

Die Neuausrichtung war für die AndreasKlinik ein wichtiger Schritt und trägt dem Wandel im Schweizer Spitalwesen Rechnung. Im vergangenen Sommer haben wir die Geburtenabteilung geschlossen und die Öffnungszeiten unseres Notfalls neu strukturiert. Gleichzeitig fokussieren wir uns noch stärker auf den Bewegungsapparat und schärfen unser medizinisches Behandlungsangebot.

Besonders erfreulich ist für mich, dass die Patienten- und Mitarbeitendenzufriedenheit auch in dieser Zeit des Wandels auf einem herausragend hohen Niveau liegt.

    Wo steht die AndreasKlinik heute, und welche Themen beschäftigen euch aktuell besonders intensiv?

    Wir haben heute beispielsweise neue Möglichkeiten für komplexe Wirbelsäulenoperationen. Dabei kombinieren wir intraoperative 3D-Bildgebung mit computergestützter Navigation.

    Auch die Weiterentwicklung unserer Notfallstation und unserer Klinik für Innere Medizin beschäftigt uns. Dabei steht eine hohe Betreuungsqualität im Zentrum. Gerade bei unklaren Beschwerden und Krankheitsbildern ist die Innere Medizin eine wichtige erste Anlaufstelle.

    Das Schweizer Spitalwesen steht vor grossen Herausforderungen: steigende Kosten, Fachkräftemangel und die zunehmende Verlagerung von stationären zu ambulanten Behandlungen. Was davon spürt ihr besonders und wie geht ihr damit um?

    Die grössten Herausforderungen für uns sind der Fachkräftemangel und der anhaltende Wandel hin zu ambulanten Behandlungen. Darauf reagieren wir mit attraktiven Arbeitsbedingungen, gezielten Weiterbildungsangeboten und einer starken Mitarbeiterbindung.

    Gleichzeitig bauen wir ambulante und interdisziplinäre Versorgungsangebote konsequent aus. Hohe medizinische Qualität, effiziente Prozesse und eine enge Zusammenarbeit innerhalb des Hirslanden-Netzwerks helfen uns zudem, den steigenden wirtschaftlichen Anforderungen zu begegnen.

    Worauf dürfen sich die ZUGWEST-Mitglieder beim kommenden SPOTLIGHT in der AndreasKlinik besonders freuen?

    Auf einen spannenden Blick hinter die Kulissen. Bei einem exklusiven Rundgang erhalten die Mitglieder Einblicke in Bereiche, die Besucherinnen und Besucher normalerweise nicht zu sehen bekommen. Dabei zeigen wir, wie moderne Spitzenmedizin organisiert ist, und geben einen direkten Einblick in unseren Klinikalltag. Ich freue mich darauf, die AndreasKlinik aus dieser Perspektive erlebbar zu machen.


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    Yvonne Hubeli, Direktorin Hirslanden AndreasKlinik Cham Zug

    Als Direktorin bewegt sich Yvonne Hubeli täglich zwischen medizinischen, organisatorischen und personellen Themen. Die Hirslanden AndreasKlinik Cham Zug gehört zur Hirslanden-Gruppe und hat ihr Leistungsangebot im Sommer 2025 neu ausgerichtet. Heute liegt ein besonderer Fokus auf dem Bewegungsapparat, der Inneren Medizin und der Weiterentwicklung ambulanter und interdisziplinärer Angebote.

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