Medizin hautnah erleben

Was passiert eigentlich hinter den Kulissen einer modernen Klinik? Beim ZUGWEST-Spotlight vom 4. November bei der Hirslanden AndreasKlinik Cham Zug erhielten die Mitglieder exklusive Einblicke in den Klinikalltag, modernste Medizintechnik und vor allem in die Menschen, die sich mit viel Engagement für ihre Patientinnen und Patienten einsetzen.

Jeffrey Illi (WIK) begrüsste die Gäste im Saal des Pflegezentrums Ennetsee.. Anschliessend gab Yvonne Hubeli, Spitaldirektorin der AndreasKlinik, Einblicke in die Ausrichtung und die Werte des Hauses. Als privat geführte Klinik steht die AndreasKlinik allen Patientinnen und Patienten offen.

Menschen machen den Unterschied

Im Zentrum stehen dabei Qualität, eine offene Fehlerkultur und die konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten. Ebenso wichtig sind Innovation und die Bereitschaft, neue Technologien und Formen der Zusammenarbeit aufzugreifen. Besonders stolz ist Yvonne Hubeli auf ihr Team: «Es sind die Mitarbeitenden, die mit ihrem täglichen Einsatz die hohe Qualität unserer Klinik möglich machen.»

Anschliessend ging es auf einen Rundgang durch vier Bereiche, die man als Besucherin oder Besucher normalerweise nicht zu sehen bekommt.

Wenn jede Minute zählt

Auf der Notfallstation wurde deutlich, wie wichtig eingespielte Abläufe und moderne Infrastruktur sind. Die Patientinnen und Patienten werden nach Dringlichkeit beurteilt und bei Bedarf an andere Spitäler weitergeleitet. Ein eigenes Labor liefert wichtige Werte innerhalb weniger Minuten. Auch der Schockraum und die zeitgemäss ausgestatteten Patientenzimmer zeigen, wie Funktionalität und Patientenorientierung zusammenspielen.

    Hightech für präzise Diagnosen

    In der Radiologie warteten gleich mehrere technische Highlights. Digitale Röntgenbilder sind unmittelbar verfügbar, die Strahlenbelastung liegt deutlich unter jener konventioneller Geräte. Das High-End-CT ermöglicht sogar detaillierte Einblicke ins Herz und in die Herzkranzgefässe. Für besonders präzise Aufnahmen kommt zudem ein 3-Tesla-MRI zum Einsatz.

    Viele Hände für einen guten Klinikalltag

    Ein weiterer Halt führte auf die Abteilung für Zusatzversicherte. Ein- und Zweibettzimmer, ein À-la-carte-Menü, eine Lounge und weitere Dienstleistungen sorgen hier für zusätzlichen Komfort.

    Was dabei ebenfalls sichtbar wurde: Hinter dem Klinikbetrieb stehen zahlreiche Mitarbeitende aus Hotellerie, Küche, Reinigung, Technik und Therapie. Viele von ihnen arbeiten abteilungsübergreifend und tragen dazu bei, dass der Alltag reibungslos funktioniert. Die AndreasKlinik ist zudem ein wichtiger Ausbildungsbetrieb für angehende Fachpersonen Gesundheit und Pflegefachpersonen.

    Wo Präzision Teamarbeit ist

    Der letzte Halt führte in den Operationsbereich – ein Ort, den die meisten Menschen nur in einem ganz anderen Zustand kennenlernen. Nach dem Einkleiden mit Schutzkleidung erhielten die Mitglieder Einblick in die Sterilisation und den Operationssaal.

    Hier beeindruckte nicht nur die Vielzahl an Geräten und Instrumenten, sondern auch das Zusammenspiel der verschiedenen Fachpersonen. Chirurgen, Operationstechniker, Anästhesie und Pflege arbeiten Hand in Hand. Wie moderne Technik dabei neue Möglichkeiten eröffnet, zeigte ein Beispiel aus der Wirbelsäulenchirurgie: Intraoperative 3D-Bildgebung wird mit computergestützter Navigation kombiniert und ermöglicht besonders präzise Eingriffe.

    Was vom Abend bleibt

    Der anschliessende Netzwerk-Apéro im Speisesaal des Pflegezentrums Ennetsee bot Gelegenheit, die vielen Eindrücke auszutauschen.

    Was besonders in Erinnerung bleibt, sind neben den technischen Möglichkeiten vor allem die Menschen. Mit welcher Begeisterung, Offenheit und Selbstverständlichkeit die Mitarbeitenden ihre Arbeit erklärten und selbst komplexe Abläufe verständlich machten, war beeindruckend. Der Abend zeigte eindrücklich: Moderne Medizin braucht modernste Technik – aber vor allem ein starkes Team, das sie mit Kompetenz und Herz zum Einsatz bringt.


    Mehr erfahren über die Klinik im Interview mit Yvonne Hubeli, Direktorin AndreasKlinik Cham Zug

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